Anataban’s  “Black Tide” (DE)

Anataban’s “Black Tide” (DE)

Künstler aus dem Südsudan fordern ihr Recht auf sauberes Wasser und eine gesunde Umwelt ein

Die Band Anataban hat das Bestreben, Frieden in einem von blutigen und zerstörerischen Kriegen verwüsteten Land – dem Südsudan – zu fördern.
Das Video zum schockierenden Verbrechen gegen die Menschheit und Umwelt im Südsudan.

Die Band Anataban hat das Bestreben, Frieden in einem von blutigen und zerstörerischen Kriegen verwüsteten Land – dem Südsudan – zu fördern. Zu diesem Zweck verlieh das Künstlerkollektiv jenen eine Stimme, die am dringendsten gehört werden müssen.

Und nun gibt es von Anataban den Versuch, die “black tide” (Schwarze Flut) der Ölvergiftung, die den Südsudan überrollt, zurückzudrängen.

Finanzielle Unterstützung erhielten Anataban hierbei durch die Organisation Hoffnungszeichen e.V. in Kosntanz.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2016 thematisieren Anataban –  auf Arabisch “wir haben es satt“ – die großen Krisen des jüngsten Lands der Welt, dem Südsudan.  Anataban ist weder politische Partei noch Entwicklungsorganisation – erstaunlich angesichts ihrer Mission. Vielmehr ist Anataban ein Künstlerkollektiv aus Menschen, die sich etwas Großes vorgenommen haben: Sie wollen ihre südsudanesischen Mitbürger mobilisieren, um ihr Recht auf Frieden, Wohlstand und sauberes Wasser durchzusetzen.

Anatabans Mittel zum Zweck: Straßentheater; offene Musikabende; Wandbilder; Poetry-Slams; Kunstausstellungen; sowie Videos. Das jüngste davon – „Black Tide“ (Schwarze Flut) – wurde gerade online gestellt.

Das gesamte Video können Sie hier sehen: https://www.youtube.com/watch?v=ZM5Z3xuDek4

„Anataban wurde von 20 Künstlern aller Gattungen gegründet. Wir haben uns aus einem einfachen Zweck zusammengeschlossen: um soziale Gerechtigkeit für unsere Landsleute zu erreichen “, erklärt John Adoy Adar, Sprecher von Ana Taban.

Bekannt unter seinem Künstlernamen „Long Jonn“ fügt John hinzu: „Auf unserem Weg dorthin haben wir ein anderes Ziel gefunden: Möglichkeiten für unsere Landsleute zu schaffen, ihre Anliegen und Talente auszudrücken – durch Kultur.“

Kürzlich haben sich die Südsudanesen als das “unglücklichste Volk der Welt” eingestuft. Verständlicherweise.

Mehr als die Hälfte der 12 Millionen Südsudanesen leidet Hunger. Verursacht durch die unaufhörlichen Bürgerkriege zwingen diese Hungersnot und der weit verbreiteten Mangel an sauberem Wasser durch die Ölvergiftung die Menschen im Südsudan zur Flucht. Mehr als ein Drittel aller Südsudanesen sind Flüchtlinge.

Es mag paradox klingen, aber dieses Land der Krise und der blanken Not hat eine blühende Kulturszene. Viele seiner Künstler, Dichter und Theatermenschen haben ihren Start beim Festival „Hagana“ bekommen. Hagana bedeutet “Es gehört uns”, und das Festival ist im Südsudan die wichtigste Plattform für die darstellenden Künste geworden.

“Überhaupt kein paradox”, erklärt Long Jonn. „Im Südsudan gab es schon immer viele Kunst-Begabte. Sie lechzen nach Publikum, nach Lesern, nach Veranstaltungsorten. Und nun haben sie all dies – dank Ana Taban.”

Ana Taban: Zahlen und Fakten

Gegründet im Jahr 2016 in Juba, Südsudan, von 20 Künstlern

Kampagnen:

Ana Taban – “Wir sind haben es satt”

Kein Blutvergießen mehr 2017

Malesh – Es tut uns leid

Soutna – unsere Stimme

Facebook: Anataban SouthSudan

Twitter: AnaTabanSS

Kontakt: John Adoy Akar

Linkedin: John Ador Akoy

Skype: Longjonn2

Mob: +211926100114

Artikel über Ana Taban

(Auswahl)

BBC: “Painting for Peace” https://www.bbc.co.uk/programmes/p04ddzht/p04dc9w8

Die Zeit: “Müde vom Krieg” https://www.zeit.de/gesellschaft/2017-07/ana-taban-suedsudan-afrika-fs

United States Institute for Peace: “An artists’ movement for peace catches fire” https://www.usip.org/publications/2018/01/south-sudan-artists-movement-peace-catches-fire

Hier geht es zur Pressemappe:

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